CMD-Diagnostik & Therapie

CMD-Behandlung in Hannover – wenn der Biss nicht stimmt.

Craniomandibuläre Dysfunktion erkennen und gezielt behandeln.

Kiefergelenkknacken, Zähneknirschen, Migräne oder Nackenschmerzen: Oft genügen wenige Millimeter Abweichung von der optimalen Bisslage, damit dieses hochsensible System aus dem Gleichgewicht gerät. Wir finden die Ursache – und behandeln sie im Netzwerk mit Orthopädie und Physiotherapie.

Krankheitsbild

Was ist eine Craniomandibuläre Dysfunktion?

Unter einer CMD versteht man ein vielschichtiges Krankheitsbild, das eine Fehlfunktion von Schädel (cranio-) und Unterkiefer (-mandibulär) zueinander und/oder zum Wirbelsäule-Becken-Komplex beschreibt.

All diese Symptome können ein Hinweis darauf sein, dass „der Biss nicht stimmt“. Hier genügen oft schon wenige Millimeter Abweichung von der optimalen Positionierung – und es kommt in diesem hochsensiblen System zu Beeinträchtigungen und Störungen.

Frau mit Schmerzen im Kiefergelenk – ein typisches Symptom einer CMD

Typische Symptome

Kiefergelenkknacken beim Öffnen oder Kauen
Zähneknirschen oder Zähnezusammenpressen
Abgekaute Zähne
Herausgebrochene Zahnhälse
Kieferverspannungen beim Aufwachen
Tennisarm – ohne Tennis zu spielen
Tinnitus und Ohrschmerzen
Migräne
Nackenbeschwerden und -verspannungen
Schmerzhafte Haltungsschäden
Beckenschiefstand
Leistungsminderung bei Spitzensportlern
Selbsttest

Bin ich an CMD erkrankt?

Falls Sie zwei oder mehr der folgenden Fragen mit Ja beantworten können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie an einer CMD erkrankt sind und einer Behandlung bedürfen.

Leiden Sie unter Kopfschmerzen?

Fühlt sich Ihr Nacken verspannt an?

Wachen Sie morgens auf und die Wangen fühlen sich „müde“ an?

Wachen Sie morgens auf und Ihr Mund ist wie „eingerostet“?

Sind Ihre Zähne im Laufe der Zeit scheinbar kürzer geworden und verlieren ihre frühere Form?

Zwei oder mehr Mal Ja? Dann sollten wir uns Ihren Biss ansehen. Ein Termin zur Funktionsanalyse klärt in kurzer Zeit, ob eine CMD vorliegt.

Fragen freundlicherweise zur Verfügung gestellt von cmdcheck.de.

Fragen zur Zahngesundheit?

Beantworten wir Ihnen sehr gern – persönlich und ohne Umwege. Rufen Sie uns an, wir nehmen uns Zeit für Ihre Beschwerden.

Vorgehen

Wie wird eine CMD erfolgreich therapiert?

Unser Behandlungserfolg in sechs Schritten.

Sichere Diagnose und Behandlung einer CMD

Computergestützte Funktionsanalyse

Kontrolle des Bewegungsapparates

Fehlstellung im Gebiss erkennen

Therapien für Bisslageabweichungen

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Orthopädie, Physiotherapie und Zahntechnik

Schritt 1

Die Untersuchung

Beim Verdacht auf eine CMD erfolgt zunächst eine umfangreiche Untersuchung der Mundhöhle, der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur (manuelle Funktionsanalyse) sowie deren Einfluss auf den Wirbelsäulen-Becken-Komplex (Meersmann-Test).

Modelle der aktuellen Bisssituation werden erstellt und mit einem vorläufigen Biss – vorläufig, weil die Kaumuskulatur verspannt ist – in einen Kaubewegungssimulator (Artikulator) eingesetzt. Hier lassen sich die individuellen Beziehungen innerhalb der Mundhöhle analysieren. Gegebenenfalls verweisen wir Sie zusätzlich an einen weiteren Spezialisten aus unserem CMD-Netzwerk.

Zahnärztliche Diagnostik: Auswertung eines Röntgenbildes am Tablet
Schritt 2

Die Therapie

Ziel der CMD-Behandlung ist die Wiederherstellung Ihres individuellen Bisses und die Harmonisierung des Kausystems mit dem Rest des Körpers.

Die CMD-Therapie erfordert eine enge Zusammenarbeit der Fachdisziplinen. Die vielschichtigen Ursachen einer CMD müssen entsprechend breit behandelt werden.

Die Harmonisierung tritt im Laufe der Therapie oft wie von selbst ein: Die Therapeuten bieten Hilfe zur Selbsthilfe – sie machen sozusagen den Weg frei – und der Körper heilt sich selbst.

Physiotherapeutische Behandlung von Nacken und Schulter als Teil der interdisziplinären CMD-Therapie

Die Aufbissschiene

Nach ausführlicher Befundaufnahme fertigen wir häufig eine spezielle CMD-Schiene. Die im Kaubewegungssimulator montierten Modelle Ihrer Zähne erlauben uns eine auf Ihre Situation angepasste Schiene – jede Situation erfordert eine andere Art der Herstellung.

Entspannte Muskulatur

Die Schiene soll Ihre Kaumuskulatur – zu der auch die Nacken- und Wirbelsäulenmuskulatur gehört – in einen entspannten Zustand überführen. Kiefergelenk und Muskulatur heilen im Endeffekt selbst; wir machen mit unserem Netzwerk in Hannover den Weg dazu frei.

Dauerhaft stabil

Nach erfolgreicher Schienentherapie und Neukoordinierung der Muskulatur wird die erreichte Bisslage durch Füllungen, Kronen oder Kieferorthopädie dauerhaft stabilisiert.

Warum beides zusammengehört: Orthopäde oder Physiotherapeut können durch einen Fehlbiss entstandene Beschwerden zwar durch Einrenken oder Massage lindern – ohne anschließende Fehlbissbehandlung treten sie jedoch bald wieder auf. Umgekehrt bleibt eine über die Schienentherapie gefundene Bisslage nur dann stabil, wenn orthopädische Probleme während der Behandlung gelöst werden.

Kurz gesagt: Die gesamte Therapie dient der Neupositionierung des Unterkiefers und der Beseitigung der funktionellen Störungen. Erst dadurch erhalten Kiefergelenke und Kaumuskulatur die Möglichkeit zur Regeneration – und die Wirbelsäule wird in ihrer gesamten Länge entlastet.

Dr. med. dent. Volker Staubach, Zahnarzt in Hannover Döhren
Ihr Behandler

Zahnarzt Dr. med. dent. Volker Staubach

„Ich helfe Ihnen gern.“ CMD ist selten ein einzelnes Problem – deshalb schauen wir nicht nur auf die Zähne, sondern auf das Zusammenspiel von Kiefer, Muskulatur und Haltung. Und arbeiten dort, wo es nötig ist, mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachrichtungen zusammen.

Weitergehende Informationen zur interdisziplinären Zusammenarbeit finden Sie in unserem Zahnratgeber.

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